Frauen gründen weniger – Und wer ist schuld?

Frauen gründen weniger

Warum gründen weniger Frauen ein Unternehmen als Männer? Der WDR hat eine Antwort darauf. Wie diese sich von meiner Antwort unterscheidet, erfährst Du in diesem Artikel und Video.

WDR Markt hat einen Beitrag zu dem Thema veröffentlicht, wie schwer es ist, als Frau ein Unternehmen zu gründen und warum weniger Frauen gründen. Der Beitrag lässt sich gleich in all die anderen Presseberichte und Videos einreihen, die ich in letzter Zeit kommentiert habe.
Überall da, wo es weniger Frauen als Männer gibt, wird der Grund dafür auf den Sexismus und die gläserne Decke geschoben. Frauenquoten und andere Frauenförderungen sollen das „Problem“ lösen.

Selbstverständlich gilt dies nur für privilegierte Berufe. Ich warte immer noch auf den Tag, an dem eine Frauenquote in der Müllabfuhr, in der Kanalarbeit oder auf Baustellen eingeführt wird.

Nun könnte man ja meinen, wenn es so schwer ist für eine Frau, eine Führungsposition zu ergattern, dann könnte sie doch einfach zum Gewerbeamt gehen und ihr eigenes Unternehmen gründen. Aber nein. Auch hier stellt sich das Patriarchat natürlich quer und hindert Frauen am Gründen. Welch andere Erklärung könnte es geben, dass es weniger Gründerinnen gibt als Gründer? Viel Spaß mit dem Video. 

Warum gründen weniger Frauen ein Unternehmen als Männer? 

Wenn Frauen weniger gründen als Männer, sind laut Feministinnen natürlich die Männer schuld, wer sonst?

Unter den Unternehmensgründern sind 37 Prozent Frauen und 63 Prozent Männer, findet man auf Statista. Unter den Startups-Gründern sind sogar nur 15,1 Prozent weiblich und 84,9 Prozent männlich. 

Nach dem WDR gibt es die folgenden Gründe:

1. Die meisten Geldgeber sind männlich

Frauen sollen also deswegen weniger gründen, weil die meisten Geldgeber Männer sind. Frauen kämen somit schwieriger an Startkapital.

Jetzt stelle Dir vor, ein Mann möchte sein Geld durch ein Investment vermehren. Jemand stellt ihm ein vielversprechendes Projekt vor. Wird er nun wirklich diese Chance sausen lassen, weil dieser Jemand eine Frau ist? Ich bezweifle es sehr.

2. Zu wenig weibliche Vorbilder

Ein weiterer Grund soll sein, dass es zu wenige weibliche Vorbilder gibt. Wo bitteschön waren die Vorbilder für die ersten Astronauten oder Weltumsegler? Fehlende Vorbilder als Grund zu nennen, macht Frauen doch schwächer als sie sind.
Genau das ist es, was mich am Feminismus so stört. Frauen werden in die Opferrolle gepresst und es wird so getan, als wären Frauen ohne Förderungen zu Nichts in der Lage.

Es sind doch gerade die Feministinnen, die Frauen einreden, sie seien benachteiligt und es sei deswegen zu schwer für sie, Karriere zu machen.

Ein Unternehmen zu gründen und es zum Erfolg zu führen, ist schwer. Es braucht eine gute Idee, viel Arbeit und Durchsetzungsvermögen – für Frauen genauso wie für Männer.

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Wenn eine Frau eine gute Unternehmensidee hat, hindert sie niemand daran, ein Startup zu gründen. Dafür braucht sie keine weiblichen Vorbilder und keine Extrabehandlung.

Wo waren denn meine Vorbilder als ich angefangen habe, als Dating-Coach zu arbeiten? Alle haben mich für verrückt erklärt. Aber ich habe das Ding auf meine Art durchgezogen und bin damit erfolgreich geworden.

3. Frauen trauen sich nicht, zu gründen

Weiterhin nennt WDR den Grund, dass Frauen weniger Unternehmen gründen als Männer, weil sie sich nicht trauen.

Und wo ist das Problem? Genau das ist doch der Punkt. Männer sind risikobereiter als Frauen. Das ist evolutionsbiologisch nachgewiesen. Frauen sind mehr aufs Sicherheitsdenken aus und Männer sind eher diejenigen, die das Risiko suchen, um sich von anderen Männern zu unterscheiden, um Erfolg zu haben.

Daran ist niemand schuld. Frauen und Männer sind nun mal verschieden.

Karriere, Kind oder beides?

Unter den vielen Lügen, die der Feminismus verbreitet, gibt es eine, die mich besonders stört: Karriere und Familie lassen sich vereinbaren.

Auch in dem Beispiel in dem WDR-Beitrag steht eine Frau im Fokus, die sowohl ein Unternehmen hat als auch drei Kinder. Zu Beginn der Unternehmensgründung soll sie 70 Stunden pro Woche gearbeitet haben. Überlege Dir selbst, wie wahrscheinlich es ist, dass diese Frau ihre Karriere machen konnte, ohne ihre Kinder zu vernachlässigen.

Das nötige Netzwerk, von dem diese Frau spricht, wird die Mutter niemals ersetzen können.

Doch leider hat der Feminismus es geschafft, dass unglaublich viele Frauen der Meinung sind, sie müssten unbedingt arbeiten gehen, auch wenn sie Kinder haben. „Nur“ Hausfrau und Mutter zu sein, ist für die meisten Frauen keine Option mehr. Und wenn es doch eine Frau gibt, die sich gegen die Arbeit und für ihre Kinder entscheidet, auch weil ihr Mann genug für die Familie verdient, dann wird diese Frau von allen Seiten kritisiert.

Es reicht auch nicht, dass Frauen einfach nur irgendetwas arbeiten, um etwas Geld zu verdienen. Nein – es wird erwartet, dass Frauen so wie Männer nach höheren Positionen streben. Mehr Frauen in Führungspositionen soll über Frauenquoten erzwungen werden.
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Deine Meinung

Wie immer, möchte ich auch zu diesem Thema Deine Meinung lesen. Schreibe diese unten in die Kommentare. Was glaubst Du, was die wahren Gründe sind, warum es weniger weibliche Unternehmensgründerinnen gibt als -gründer? Kennst Du Frauen, die ein Unternehmen gegründet haben? Welche Erfahrungen hast Du gesammelt?

Dein Maximilian