Genderwahn in der Gaming-Szene – Wenn in Red Dead Redemption 2 eine Feministin umgehauen wird

Genderwahn in der Gaming-Szene

Der Genderwahn hat schon längst auch die Gaming-Szene erreicht. Sind Gamer wirklich so sexistisch, rassistisch und homophob wie Feministen behaupten?

Red Dead Redemption 2 ist draußen. Und natürlich gibt es auch dazu einen feministischen Aufschrei. Der Genderwahn lässt wirklich keinen Bereich aus. Die Taz schreibt einen Artikel mit dem Titel „Gamer tötet nervige Feministin“. Was ist da passiert? Hat wirklich ein Gamer eine Feministin getötet? Schaue es Dir in dem folgenden Video an.

Gamer tötet „nervige Feministin“

Ja, mit einer solchen Clickbait-Überschrift versucht die Taz, möglichst viele Leser anzuziehen, um über die bösen Gamer aufzuklären. Dabei beweist die Autorin nur wenig Ahnung von Computerspielen. Es geht ihr offensichtlich lediglich darum, Hass gegen weiße, heterosexuelle Männer zu schüren. Mit der Computerspielindustrie glaubt sie wohl einen Bereich gefunden zu haben, der ihre Denkweise bestätigt.

Denn ein Spieler wagte es, im Spiel Red Dead Redemption 2 eine Feministin umzuhauen und dieses Video auf seinem YouTube-Kanal zu veröffentlichen. Aus Spaß daran folgten weitere Videos, in denen er die Feministin auf verschiedenste Weise umbringt.

Wie sehr die Autorin dem Genderwahn verfallen ist, scheint sie nicht zu merken. Denn für sie steht fest: „Teile der Videospielkultur haben nicht nur Probleme mit veralteten Geschlechterstereotypen, sondern auch mit Sexismus“.

Tötest Du in einem Spiel eine Frau, bist du frauenfeindlich

Denn klar: Wer in einem Videospiel eine Frau, und noch dazu eine Feministin, tötet, ist ein Sexist ?. „Frauenfeindlich“ seien auch die Kommentare unter den YouTube-Videos, wie zum Beispiel „The only good feminist is a DEAD FEMINIST“ oder „That’s the best answer to feminism“.

Was Feministinnen wie diese Autorin aber nicht verstehen: Kommentare gegen Feministen sind nicht frauenfeindlich. Sie richten sich nicht gegen Frauen, sondern gegen Feministen.

Feministen glauben zwar, die Stimme aller Frauen zu sein. In Wirklichkeit aber schadet der Feminismus sogar Frauen, wie ich in meinem letzten Artikel „Rein in die Opferrolle – Wie der Feminismus Frauen schadet“ geschrieben habe.

Nun ja, wie es scheint, hat die Taz-Autorin noch nie ein Open-World-Videospiel gespielt. Dann erkläre ich ihr mal etwas: In vielen Open-World-Spielen gehört Gewalt dazu. Es macht Spaß, verschiedene Szenarien zu erschaffen und Teil der Geschehnisse zu sein. Es ist pure Unterhaltung, genauso wie Horror- und Actionfilme pure Unterhaltung sind. Zumeist werden in solchen Spielen Männer getötet, ich würde sagen, zu 99 Prozent.

In manchen Spielen, wie zum Beispiel in Assassin’s Creed wird man sogar abgestraft, wenn man Zivilisten, zu denen die meisten Frauen gehören, umbringt.

Wenn ein Spieler also eine Frau in einem Spiel tötet, macht er es aus dem selben Grund, wie wenn er einen Mann tötet. Nur aus Spaß. Mit Sexismus und Frauenhass hat es nichts zu tun.

Genderwahn: Videospiele sind männlich, weiß und heterosexuell

Wenn eine vom Genderwahn und Feminismus triefende Zeitung einen Artikel veröffentlicht, darf eins nicht fehlen: Das Feindbild des weißen, heterosexuellen Mannes.

So veröffentlichte die Zeitung einen weiteren Artikel mit dem Titel „Fehlende Vielfalt in Videospielen“. Auch der Autor dieses Artikels hat seine Feminismusbrille an und merkt nicht, welchen Schwachsinn er schreibt.

Diversität unter den Spielern

Zunächst bemängelt er die Diversität unter den Spielern. „Person of Color und queer, da kannst du eigentlich gleich deine Konsole verkaufen“ heißt es in dem Artikel.

Ähm, glaubt ihr das wirklich?

Diversität spielt in der Gaming-Szene keine Rolle. Denn einem Spieler ist es vollkommen egal, ob er mit anderen Männern, mit Frauen, mit Schwulen. Lesben, Schwarzen, Asiaten, Araber oder wem auch immer spielt. Es geht ihm lediglich um das Spiel.

Ich kenne auch kein einziges Spiel mit Videoübertragung. Wenn überhaupt, dann hört man nur die Stimme der Spieler. Oft ist es aber auch einfach nur ein Chat. Das heißt, die Spieler wissen gar nicht, mit wem sie da spielen. Und wie gesagt, es ist egal.

Diversität unter den Spielfiguren

So wie es den Gamern scheißegal ist, mit wem sie Spielen, so spielt es auch keine Rolle, welche Spielfigur sie führen. Wichtig ist nur, dass die Spielfigur ins Szenario passt. Tomb Raider war schon in den 90er Jahren super erfolgreich, und niemand hat sich beschwert, dass die Hauptfigur eine Frau ist. Auch bei dem sehr guten Spiel Sleeping Dogs ist es überhaupt kein Problem, dass die Hauptfigur ein Asiate ist.

Wenn aber im neuen Battlefield Game plötzlich Frauen auf dem Schlachtfeld des Zweiten Weltkrieges kämpfen, passt es nicht ins Szenario und drückt lediglich den Genderwahn aus, der nun auch die Spielindustrie erreicht hat.

Wer gerne Spiele spielt, bei denen man einen freien Charakter erschaffen kann, wie zum Beispiel bei Fallout, kann sich über fehlende Diversität nicht beschweren. Denn da kannst Du Deinen Charakter ganz nach belieben erschaffen.

Aber natürlich haben Feministen auch daran etwas auszusetzen. So werden Frauen in Videospielen zu sexualisiert dargestellt.

Frauen werden in Videospielen sexualisiert dargestellt

Wenn Du ins Kino gehst, willst Du in den Filmen keine hässlichen oder durchschnittliche Menschen sehen, es sei denn, das ist Teil der Story. Wir wollen etwas erleben, in eine Fantasiewelt schlüpfen. So ist es auch mit Videospielen.

Wir begeben uns in eine Fantasiewelt. In dieser hat der Bierbauch oder Cellulite keinen Platz. Haben wir die Möglichkeit, einen freien Charakter zu erschaffen, dann erstellen wir natürlich keinen Charakter, der ganz genauso aussieht wie wir in wahrem Leben aussehen. Nein, wir wollen mit einem muskelbepackten Helden oder einer durchtrainierten, sexy Frau spielen. Das gehört dazu.

Zu wenige LGBT-Menschen in Videospielen

Da Feministen sich ja bekanntlich für alle Minderheiten einsetzen, haben sie natürlich auch auszusetzen, dass LGBT-Menschen nicht genügend repräsentiert seien in Videospielen. Nun, das hat einen ganz einfachen Grund: Es handelt sich um Minderheiten. In der Regel erstellen Spieler ihre Spielfiguren so, dass sie sich mit ihr identifizieren können (mit mehr Muskeln natürlich). Es kommt selten vor, dass ein Heterosexueller eine homosexuelle Spielfigur für sich erstellt. Es macht auch nur dann Sinn, wenn es irgendwie für das Spiel wichtig ist. Ich habe zum Beispiel vor kurzem in Life Is Strange 2 eine Lesbe gespielt. Die Sexualität der Spielfigur hat mich nicht gejuckt.

Es arbeiten weniger Frauen in der Videospielindustrie als Männer

Selbstverständlich muss auch dieser Vorwurf an die Gameindustrie kommen: Nur 22 Prozent der Menschen, die in der internationalen Videospiel-Industrie arbeiten, sind Frauen. Warum wohl? Frauen interessieren sich nicht so sehr für technische Berufe. Wenn sie in dem Bereich arbeiten, dann meistens im Marketing. Lies dazu auch meinen Artikel „Mehr Frauen in der IT – „Nicht in meinem Unternehmen“ ? sagt weiblicher CEO“. Es ist das Gleiche, wie der Vorwurf, dass in der Popmusik zu wenige Frauen vertreten sind. Ist die Popmusik deswegen sexistisch? Nein!

Das ist meine Meinung. Was denkst Du darüber? Schreibe es mir in die Kommentare.

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Dein Maximilian