Wahre Freundschaft? – Was ist wichtiger als eine Freundin?

Erfolgreich mit Frauen durch das Überwinden unserer Abhängigkeit von den Frauen!

Heute habe ich, Maximilian Pütz, für Dich einen interessanten Auszug von einem mittlerweile befreundeten Psychologen, mit dem ich im Palais über Treue diskutieren durfte.

Der Artikel befasst sich mit dem Thema, wie wichtig Männerfreundschaften sind und ich stimme den Aussagen in diesem Artikel vollkommen zu.

Wie viele männliche Freunde ( eine wahre Freundschaft) hast Du, mit denen Du offen über Deine Gefühle, Ängste und Probleme reden kannst?

Um erfolgreich mit Frauen und vor allem nicht manipulierbar zu sein, müssen wir unsere Abhängigkeit von Frauen überwinden. Männerfreundschaften sind dafür eine der wichtigsten Schritte.

Enjoy.

Männer brauchen Freundschaften

Männer sind stark, Männer sind Kämpfer, Männer sind Helden. Das ist nicht nur der Inhalt zahlreicher Sagen, das ist noch immer der Anspruch an Männer.

Denn Frauen suchen auch heutzutage richtige Kerle und verachten die verweichlichten Männer. Und so streben seit Jahrhunderten Männer nach Stärke und haben das Ziel Frauen zu beschützen.

Allerdings haben auch Männer immer eine schwache Seite.

Bereits die Siegfried-Sage zeigt, dass sie nicht unverwundbar sind. Denn das Drachenblut bedeckte eine kleine Stelle an Siegfrieds Schulter nicht. Dies führte dazu, dass er durch einen Speer ermordet wurde.

Und so hat auch heutzutage jeder Mann eine verwundbare Stelle. Sie besteht in der großen Abhängigkeit von Frauen und dem Mangel an Freundschaften. Denn auch Männer brauchen einen Menschen, dem sie vertrauen können, dem sie alles erzählen können.

Wahre Freundschaft mit Männern – Mangelware?

Und für fast alle Männer ist dies die Ehefrau. Sie hat vielfache Rollen zu erfüllen: Sie ist die Geliebte, die Hausfrau, die Mutter der Kinder und auch die Psychotherapeutin, wenn der Ehemann Probleme hat.

Denn nur ein Drittel aller Männer hat Freundschaften, in denen sie auch über sich erzählen können. Auf diese Weise sind Männer auf eine verhängnisvolle Weise von Frauen abhängig. Frauen haben so bei Konflikten eine große Überlegenheit.

In einer mehrjährigen Studie meinten 90% der Akademikerinnen, sie würden in der Ehe über die Macht verfügen. Dies ist eine Folge jener Abhängigkeit der Männer, die lebensbedrohliche Auswirkungen haben kann.

Schließlich gehen über 60% aller Trennungen inzwischen von Frauen aus, Männer bleiben oft geschockt zurück. Eine US-Studie ergab, dass Trennungen zu dem Hauptauslöser von Suizidhandlungen gehören.

Und vier mal so viele Männer wie Frauen wählen dann den Freitod als Ausweg. Noch dramatischer sind die Zahlen für Männer deren Frauen gestorben sind. Hier liegt die Selbstmordrate sieben Mal höher als bei Frauen.

Offenbar ist für viele Männer das Leben ohne die Unterstützung einer Frau nicht lebenswert.

Hinter einem jeden erfolgreichen Mann steckt eine tüchtige Frau – dies bewahrheitet sich oft auf dramatische Weise. Doch woran liegt es, dass die ansonsten so autonomen Männer kein soziales Netz haben?

Frauen sind viel unabhängiger: sie kümmern sich um die Kinder, sind enger an die Familie angebunden und vor allem: sie haben Freundinnen. 2/3 aller Frauen verfügen über eine Freundin, mit der sie über alles reden können.

Stundenlang wird dann über alles gesprochen: über die Kinder, den Ehemann, die Sorgen und Ängste. Und auf diese Weise entsteht eine verbindende Nähe, die auch schwierige Zeiten zu überbrücken vermag.

Warum haben Männer selten eine wahre Freundschaft?

Die meisten Männer haben solch eine wahre Freundschaft nicht. Zwar steht in Weimar das große Denkmal der Männerfreundschaft: Innig geben sich Goethe und Schiller die Hand. Doch sie schauen sich nicht an, blicken nur in die gleiche Richtung.

Und genauso genommen war es mehr eine Arbeitsgemeinschaft. Beide sprachen so gut wie gar nicht über Persönliches: höchstens über Krankheiten. Doch ihre Beziehung zu ihren Frauen blieb ausgespart. Die Beziehung diente vor allem der geistigen Produktion’.

Und auch heute noch sprechen die meisten Männer über sachliche Themen, wenn sie sich treffen. Man redet über Börsenkurse, Automotoren, das Wetter, den Beruf. Und man redet sehr gern darüber, was man alles geleistet hat.

Frauen bewundern zwar diese sachliche Stimmung in den Männerfreundschaften. Ihre eigenen Freundschaften werden oft durch emotionale Krisen geschüttelt. Doch in den Männerfreundschaften fehlen diese emotionalen Botschaften, denn die Lieblingshelden der Männer sind Einzelgänger: Es sind starke Helden wie Old Shatterhand, Tarzan und Batman.

Diese kennen keine Schmerzen und sind nie schwach. Die meisten Männer sind von diesem Ideal geprägt und emotional blockiert.

So redet man nicht über Schwächen, eher über Erfolge und entsprechend ausgeprägt ist die Rivalität in Männerfreundschaften. Deshalb müssten Männer lernen, solidarischer zu werden, um wirkliche eine wahre Freundschaft zu beginnen.

Erfolgreicher mit Frauen durch wahre Freunde?

Doch wenn Männer tatsächlich “wahre Freundschaft” anfangen, dann in 70% der Fälle mit Frauen.

Denn hier besteht die Rivalität nicht und Männer fühlen sich entspannter. Dafür jedoch besteht immer die spannende Frage, ob es wirkliche eine platonische Freundschaft zwischen einem Mann und einer Frau geben kann.

Nur 40% der Männer sind davon überzeugt. Gerade bei attraktiven Frauen sind sie mehr an einer erotischen Annäherung interessiert.

Doch Männer brauchen nicht nur Erotik sondern auch eine wahre Freundschaft, auf die sie sich blind verlassen können.

Solch eine wahre Freundschaft kann ein Fels sein im Strudel des Lebens. Wie wichtig solche Freundschaften sind, zeigen zahlreiche Studien. Wer gute Freundschaften hat, ist nicht nur gesünder, sondern lebt 22% länger.

Man bekommt offenbar über 15 Jahre geschenkt, wenn man sich um gute Freundschaften kümmert. Und zugleich ist die eigene Ehe entspannter, wenn sich Männer mit ihren Sorgen nicht nur an ihre Ehefrauen wenden.

Deshalb wäre es heutzutage eine der wichtigsten Ziele für Männer, dass sie eine wahre Freundschaft mit Männern beginnen und dort lernen auch einmal schwach zu sein.

Denn dies ist der Beginn einer wirklichen Stärke.

Ich hoffe, der Artikel hat euch gefallen!

Auch diese Themen werden in meinen Workshops behandelt. Und es haben sich schon einige Menschen auf meinen Seminaren (Workshop von Maximilian Pütz) kennengelernt, die danach eine gemeinsame Erinnerung zusammenschweißt.

Euer
Maximilian Pütz