Wenn Erfolg im Pickup Neid im Freundeskreis auslöst – So gehst Du mit Deinem Umfeld richtig um

Erfolg im Pickup führt zu Neid
Maximilian Pütz

Du hast angefangen, Frauen anzusprechen, und kannst bereits erste Erfolge im Pickup verzeichnen. Doch gehst Du mit Deinem üblichen Freundeskreis aus, ist es nicht mehr wie es war. Es herrscht ein gewisser Gruppenzwang. Du musst der Gruppe nun irgendetwas beweisen. Wie Du diesem Druck ausweichst und warum manche Freunde Neid gegenüber Deinem Erfolg im Pickup empfinden, erfährst Du in diesem Artikel.

Dem Gruppendruck standhalten

Gruppendruck im Pickup

Vielleicht hast Du es auch schon erlebt: Du bist auf einer Betriebsfeier. Die Stimmung ist gut. Es sind attraktive Frauen da, die Du gerne ansprechen würdest – eigentlich – wären da nicht die Kollegen, die Dich dabei beobachten wollen, Dich necken und sogar aufziehen, nach dem Motto „Jetzt zeig doch mal, wie viel Erfolg im Pickup Du wirklich hast“.

Nun stehst Du unter dem Druck, es der Gruppe beweisen zu müssen. Dabei muss gleich schon das erste Gespräch mit einer Frau zum Ziel führen, sonst bist Du gescheitert – und genau das erwarten Deine Kollegen. Sie wollen Dich scheitern sehen.

Wie kannst Du diese Situation vermeiden?

Zunächst einmal: Deine Kollegen müssen von Deinem Erfolg im Pickup doch gar nichts wissen. Jemand, der wirklich erfolgreich ist mit Frauen, wird sich sicherlich nicht auf einer Betriebsfeier besoffen an die Kollegin ranschmeißen und mit ihr vor allen Leuten rumknutschen. Er zeichnet sich in erster Linie durch Geschick und Diskretion aus.

„Ein Gentleman genießt und schweigt“

Selbst wenn Deine Kollegen von Deinem Pickup-Erfolg irgendetwas mitbekommen haben, heißt es noch lange nicht, dass Du Dich von ihnen anstacheln lassen musst. Mit einem Spruch wie „Macht ihr doch, wenn ihr wollt. Ich bin gut versorgt“ oder „Weißt Du was: Ein Gentleman genießt und schweigt“ servierst Du Deine Kollegen ab. Du musst keinem irgendetwas beweisen. Wir sind hier nicht auf dem Fußballplatz und wetten, wer das beste Tor schießen kann.

Sicherlich, diesem Gruppendruck standhaft zu bleiben und einfach sein Ding durchzuziehen, ist zunächst nicht einfach und passiert nicht von heute auf morgen. Es ist ein Stück Männlichkeitsentwicklung, sich nicht von den Außenerwartungen abhängig zu machen.

Wir Menschen sind auf diese abwartende Haltung programmiert: Was denken denn die Anderen? Was denken die Frauen, wenn ich schon älter bin und sie anspreche? Wie reagieren meine Kollegin, wenn ich etwas mache? Was denken sie, wenn ich nichts mache? Das Ziel ist, sich von dieser Dynamik zu lösen.

Lege Deine Entscheidungen nicht an der Meinung anderer fest, sondern an Deinen Prinzipien, an Deiner Lebenseinstellung.

Ist Dir das noch nicht ganz klar, empfehle ich Dir die Übung: Mache Dir bewusst, was denn Deine Werte sind, was Deine Erwartungen sind, was Dein Anspruch an Dich selbst ist. Als nächstes fixierst Du das ganz klar für Dich und kommunizierst es auch an Dein Umfeld.

Mach einfach, wozu Du Lust hast

Ich selbst kenne diesen Gruppendruck zu gut. Gerade am Anfang meiner Coaching-Karriere hatte ich beim Weggehen mit Bekannten einen gewissen Erwartungsdruck. Ich dachte „Jetzt wollen die Leute natürlich irgendwas sehen. Sie wollen, dass ich irgendwie etwas ganz Großartiges mache“. Und irgendwann sagte ich mir „Hey Maximilian, was machst Du Dir eigentlich für einen Druck?“ Mir wurde einfach klar, dass ich das nicht nötig habe.

„Ich mache dann was, wenn ich es will, und nicht nur, weil irgendwelche Leute jetzt dabei sind und ich mich als großer Pickup Artist beweisen muss“.

Hast Du also Lust, auf der Betriebsfeier, Frauen anzusprechen und zu verführen, dann mach es einfach. Bei blöden Sprüchen oder Blicken Deiner Kollegen konterst Du einfach „Tja Jungs, wenn ihr einen Stock im Arsch habt. Ich möchte hier Party machen“. Hast Du gerade keine Lust auf Pickup, ist das auch OK. Dann sagst Du einfach „Macht ihr mal euer Ding. Ich sitze hier und trinke mein Bier.“ Beides ist also möglich. Die Frage ist: Was willst Du gerade?

Wenn Freunde Neid zeigen – raus mit ihnen

Neid und Gunst

Reden wir von Neidern, werden diese sich nicht nur unter Deinen Arbeitskollegen befinden. Auch unter Deinen sogenannten „Freunden“ verstecken sie sich. Diese Leute haben Dich in eine Schublade eingeordnet, und da sollst du drinbleiben. An dieser Kategorie orientieren sie sich und haben ihre Erwartungen an Dich. Und nichts können sie weniger ausstehen, als dass Du Dich aus dieser Schublade herausbewegst. Dann hörst du Sätze wie „Du hast Dich so verändert“, „Was ist denn mit Dir auf einmal los?“, „Wieso trägst du jetzt diese Klamotten“, „Warum gehst Du jetzt auf Frauen zu?“.

Was Du eigentlich von Freunden erwarten solltest, wäre etwas wie „Hey, super, mach das, und wenn Du noch einen Korb kriegst, geh auf Frauen zu“.

Doch leider ist es nicht so, dass sich die Menschen alle gegenseitig unterstützen und sich Erfolg gönnen, sondern eher schadenfroh sind, wenn Du scheiterst. Dein Erfolg würde ihnen sehr schmerzhaft den Spiegel vorhalten, dass sie es ja auch machen könnten. Diese Menschen und ihre Missgunst ziehen Dich runter und hindern Dich an Deinem Erfolg.

Hast Du erstmal erkannt, wer diese Menschen sind, die Dir gegenüber nur noch Neid empfinden, wirst Du das tun, was jeder Mensch tut, der eine Entwicklung durchführt – Du wirst Dich von diesen Leuten entfernen und sie vielleicht sogar komplett aus Deinem Umfeld rausschmeißen.

Wer bleibt, sind Deine wahren Freunde, diejenigen, die Dich bei jeder Entwicklung und jedem Deiner Schritte unterstützen und den Erfolg für Dich wünschen. Alle anderen werden zu Bekannten.

Wie Freunde Deinen Erfolg im Pickup beeinflussen

Freunde, die sich gegenseitig unterstützen. Goethe und Schiller
Die Freundschaft zwischen Goethe und Schiller ist ein wunderbares Beispiel, wie zwei Männer sich gegenseitig unterstützen, inspirieren und gemeinsam wachsen können. Sie beide waren Führungspersönlichkeiten, die sich gegen gesellschaftliche Normen stellten. Beide waren sehr erfolgreich, sowohl beruflich als auch in Bezug auf Frauen.

Zurück zur Betriebsfeier. Du hältst Blickkontakt mit einer Kollegin, die Du schon lange scharf findest. Am liebsten würdest Du hingehen und mit ihr reden, trinken, tanzen und was sonst noch so passieren könnte an dem Abend. Doch ist dir bewusst, dass dies bei den Kollegen Neid auslösen würde. Und deswegen hältst Du Dich lieber zurück.

Das ist der angeborene Herdentrieb bei uns. Es gibt Anführer und es gibt Herdentiere. Die meisten von uns sind Herdentiere. Wir möchten von der Gruppe gemocht und anerkannt werden. Egal wie bizarr oder wie negativ die Regeln der Gruppe sind, die meisten Menschen neigen dazu, sich ihnen anzupassen, um akzeptiert zu werden. Sonst wäre zum Beispiel der Nationalsozialismus nicht möglich gewesen.

Das soziale Umfeld verändert sich – Wahre Freunde bleiben

Der Mensch ist erstmal darauf gepolt, dem Gesellschaftsbild zu entsprechen. Es ist ganz schwierig, zu sagen „Hey, ich habe meine eigenen Ideale. Ich mache mehr als die anderen.“ Wer das schafft, ist in der Regel überdurchschnittlich erfolgreich und beliebt bei Frauen. Er wird zur Anführer-Figur. Der Weg von der Herde zum Anführer ist verdammt schwer und lang.

Ein Anfang könnte sein, die Frau auf der Betriebsfeier anzusprechen, egal, was das bei den Kollegen auslöst, und was es mit der Gruppe macht. Egal, welche Entwicklung Du durchmachst, wird sich Deine soziale Umgebung verändern. Es werden Leute verschwinden. Aber Du wirst auch neue Freundschaften auf einem anderen Level schließen, die viel wertvoller sind. Wahre Freunde erkennst Du daran, ob sie wirklich die Größe haben, dich zu unterstützen, egal, was andere sagen, und für die es auch OK ist, dass Du vielleicht erfolgreicher bist bei Frauen als sie.

Von erfolgreichen Männern lernen

Erfolgreiche Männer

Zu einem erfolgreichen und selbstbewussten Mann, den Frauen attraktiv finden, gehört es für mich auch, anderen Männern, die noch erfolgreicher sind, die Anerkennung zu schenken. Wenn ich zum Beispiel jemanden sehen würde, der viel mehr Erfolg im Pickup hat als ich, dann gehe ich hin und sage „Boh, wie machst Du das? Würdest Du mir das bitte beibringen? Kannst Du mir ein paar Tipps geben?“. Aber diese Größe und Demut beherrschen nur wenige Menschen.

Die meisten Menschen beneiden den Erfolg anderer nicht nur, sondern machen diesen auch klein. Fährt ein Mann mit einem Ferrari vor, heißt es gleich „Ach, der ist doch mit dem goldenen Löffel im Mund geboren“, anstatt „Krass, wie kann er sich so ein Auto kaufen? Was hat er dafür getan? Was hat er besser gemacht als ich?“. Hat einer viel Erfolg im Pickup, heißt es schnell „Ach guck mal hier, das ist doch ein Player. Der hat doch bestimmt Kohle, und deswegen stehen die Frauen auf ihn“.

Mit solchen Aussagen versuchen Menschen, ihre eigene Realität zu verteidigen. Was auch immer sie gemacht haben, war somit der richtige Weg, sie haben keinen Fehler gemacht.

Sei selbst kein Neider

Versuche es also besser zu machen. Sei selbst deinen Neid, den Du anderen gegenüber empfindest, zu bekämpfen. Geh auf die Männer zu, die es besser machen, lerne von ihnen. Und wer weiß, vielleicht entwickelt sich ja auch eine neue Freundschaft daraus.

Löst Du Dich selbst von dem Gruppendruck und der Meinung anderer, wirst Du merken, wie Deine Angst, Frauen anzusprechen, abnehmen wird.

Brauchst Du noch Unterstützung, empfehle ich Dir meinen Ansprech-Crashkurs online oder nimm an einem meiner Pickup-Workshops teil.

Gerne höre ich auch Deine Erfahrung zu dem Thema. Hattest Du diesen Gruppenzwang schon gespürt, Du müsstest Deinen Erfolg im Pickup nun vor Deinen Kumpels beweisen? Wie bist Du damit umgegangen?

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  • Hey Maximilian!

    Ich habe im Moment genau das gegenteilige. Vor meinem 27 Lebensjahr war das anders. Dann fing ich aber ein Studium an und arbeitete in meinem alten Beruf zu 20% weiter. Das ist hart und stressig, vor allem wenn man einen Ingenieursabschluss anstrebt. Damit hat man dann schon kein Studentenleben mehr und auf Partys kann man sich auch nicht blicken lassen, da man meist zu dieser Zeit auf Arbeit ist. Ja, ich bin ehrlich, mein Erfolg bei Frauen war vor dem Studium besser und einige meiner Freunde waren schon ein wenig neidisch. Ich habe aber nie mit Geschichten geglänzt. Meine damaligen Freunde wussten nur einen Bruchteil davon. Ist ja schließlich ein Geheimnis zwischen mir und der Frau 😉

    Nun, da sich mein Freundeskreis um fast dreiviertel gesenkt hat (Studium, Arbeit, Entfernung von der Heimat, usw) und ich dank einem Rechtsstreit mit dem Bafög-Amt jeden Monat damit rechnen muss, das Studium zu schmeißen (geht schon zwei Jahre so…). Ist es nicht verwunderlich das mein Selbstwertgefühl den Bach runter ging und ich somit eine deftige Durststrecke erleide. Man strahlt sowas ja leider auch nach außen hin aus.

    Das kommt natürlich auch bei Freunden an und man bekommt dann Sprüche wie “gehst ja ungef…t duchs leben” oder als ich mich mit einem Kumpel über Frauen unterhalte und ihm Datingtipps geben wollte, knallte mir eine Freundin “du bist single, das wird schon seine Gründe haben. Lass ihn machen!” an den Kopf. Und da ich durch diesen ganzen Stress sehr dünnhäutig geworden bin, saß der natürlich richtig 😉

    Was ich damit sagen möchte ist, dass es auch leider eine andere Seite geben kann, wenn man aus privaten Gründen zurückfällt.
    In wenigen Wochen grüßt dann die 30 und ich mache mir schon so meine Gedanken. Ich war noch nie ein richtiger Pickup’er und hatte Frauen auch nie angesprochen. Keine Ahnung, ob sich das dann mit 30 überhaupt noch so lohnt, am Campus oder irgendwo anders anzufangen Frauen anzusprechen (solange man eh mit dem Kopf woanders ist :D)…

    Liebe Grüße

    • Ob sich das mit 30 noch lohnt? Du bist ja lustig Norman. Was ist denn die alternative? Es wird definitiv mit dem Alter und dem Auscheiden aus dem Studentenleben nicht leichter. Ich empfehle Dir einen Workshop bei mir.. Da bekommst Du erst mal drive für die nächsten Jahre…

      Liebe Grüße
      Maximilian

      • Ja, da hast du recht 😀
        Welchen Workshop empfehlst du denn?
        Ich muss halt schauen, durch den Rechtsstreit bin ich knapp bei Kasse (in diesem Staat darfste ja nichts aus dir machen, da wirste nicht gefördert).

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