Der Feminismus im Kampf gegen Hausfrauen und Mütter

Feminismus gegen Hausfrauen und Mütter

Der Feminismus. Was will er eigentlich? – Gleichberechtigung? Mehr Rechte für die Frau? Entscheidungsfreiheit für die Frau? – Ja, aber nur solange sich Frauen so entscheiden, wie Feministinnen es gerne hätten.

Der Feminismus setzt sich für Frauen ein. Wirklich? Denn neben denn angeblich bösen patriarchalischen Männern, die zu viel Macht haben und Frauen ungerecht behandeln, hat es der Feminismus auf eine weitere Personengruppe abgesehen – Mütter, die sich gegen die Karriere und für die Erziehung ihrer Kinder entscheiden. In diesem Video gebe ich ein paar Beispiele aus aktuellen Berichterstattungen der Feministinnen.

Feminismus – Definition

Was will der Feminismus eigentlich? Schauen wir uns zunächst einmal an, was Wikipedia dazu schreibt:

Feminismus ist ein Oberbegriff für geistige, gesellschaftliche, politische, religiöse und akademische Strömungen und soziale Bewegungen, die, basierend auf der kritischen Analyse von Geschlechterordnungen (männliche Privilegien, weibliche Unterordnung), für Gleichberechtigung, Menschenwürde und Selbstbestimmung von Frauen sowie gegen Sexismus eintreten und diese Ziele durch entsprechende Maßnahmen umzusetzen versuchen.

Merke Dir den Begriff „Selbstbestimmung“ und lies weiter, wie viel Wert Feministinnen wirklich auf Selbstbestimmung legen.

„Wenn ich jetzt junge Mädchen erlebe, die einfach nur Kinder kriegen und zu Hause bleiben wollen, tut mir das in der Seele weh.“

Feministin gegen Mütter

Ich war vor ein paar Tagen in Wien und habe gemeinsam mit einem Österreichischen Benimmcoach für eine Sendung eine Schlammschlacht gegen zwei Feministinnen geliefert. Für den Rückflug kaufte sich meine Freundin das Frauenmagazin Myself. Nichts über Politik, keine wichtigen Themen, dafür aber viel Lifestyle, Mode und ein kleines Ding, das in mir gleich wieder das Blut zum Kochen brachte. In einem Artikel werden Sopranistin Sarah Maria Sun und ihre Mutter Renate Schlüter vorgestellt. Die Mutter erzählt:

„Ich bin Feministin, meine Generation hat dafür gestritten, dass Frauen selbstständig sind. Wenn ich jetzt junge Mädchen erlebe, die einfach nur Kinder kriegen und zu Hause bleiben wollen, tut mir das in der Seele weh. Bei uns wurde immer über Politik diskutiert, ich war früher bei den Grünen engagiert, heute in der Flüchtlingshilfe. Mir war es wichtig, den Kindern mitzugeben, dass man seine Stimme erheben muss, wenn etwas schiefläuft – es gibt einfach zu viele Ungerechtigkeiten.“

Und wo bleibt die Gerechtigkeit für die Mütter?

Ja, ich sehe auch eine Ungerechtigkeit. Ich sehe eine Ungerechtigkeit gegen die Mütter in diesem Land. Wieso, liebe Renate, tut es Dir in der Seele weh, wenn eine Frau selbstbestimmt wählt, ihre Kinder zu erziehen? Was ist daran verkehrt? Diese Gehirnwäsche, die über uns ergangen ist, ist dermaßen pervers, dass ich sie nicht glauben kann.

Ein Kind auf die Welt zu bringen und es großzuziehen, ist das Schönste der Welt. Auch für Männer wäre es ein großes Glück, bei ihren Kindern sein zu können und diese aufwachsen zu sehen. Es ist eine der privilegiertesten und schönsten Aufgaben, die man sich im Leben vorstellen kann. Und dieser Frau tut es in der Seele weh, wenn eine Frau genau diesen Weg wählt. Und seien wir ehrlich, dazu muss sie auch einen Mann haben, der ihr diesen Lebensstil finanzieren kann.

Ich bin der festen Überzeugung, dass nach dieser großen weiblichen Selbstbestimmung, von der Feministinnen immer reden, 95 Prozent aller Frauen einen Job haben, der ihnen viel weniger Glück, Zufriedenheit und Sinn in ihrem Leben gibt, als ihre eigenen Kinder zu erziehen.

Natürlich gibt es die Frauen, die in ihrem Beruf ihr Glück gefunden haben -Künstlerinnen, Unternehmensgründerinnen, Agenturleiterinnen …

Aber bei den meisten Frauen ist es genauso wie bei uns Männern. Sie arbeiten in irgendeinem Unternehmen und ordnen irgendwelche Akten. Und das ist toll? Aber die eigenen Kinder zu erziehen, das tut den Feministinnen weh. Da merkt man, wie weit sich Frauen auch von ihrer Natur entfernt haben.

„Lasst euch nicht zu Hausfrauen machen“

Feministin Charlotte Roche gegen Hausfrauen

Und natürlich ist Renate nicht die einzige, die so denkt. Zu dem gleichen Thema habe ich einen Beitrag in der Süddeutschen Zeitung Magazin von unserer allseits geliebten Ekelfeministin Charlotte Roche gefunden. Schon bei dem Titel „Lasst euch nicht zu Hausfrauen machen“ weiß man, jetzt hat man eine menge Spaß. Und der erste Absatz zeigt, dass man sich nicht getäuscht hat.

Vorbei mit der Gleichberechtigung?

„Wenn das erste Kind geboren wird, ist es in den meisten Beziehungen vorbei mit der Gleichberechtigung. Gegen den Satz »Ein Baby braucht seine Mutter« müssen sich Frauen von Anfang an wehren – das beginnt schon bei der Partnerwahl.“

Die ersten zwei Sätze, und schon so viele Fehler. Wenn das erste Kind geboren wird, ist es in den meisten Beziehungen nicht vorbei mit der Gleichberechtigung, liebe Charlotte. In der Regel setzt sich das Paar zusammen hin und entscheidet, was sinnvoller ist, wer weiter Vollzeit arbeitet und wer in Teilzeit oder erstmal gar nicht arbeitet. Meistens ist es die Frau, die nicht arbeitet oder Teilzeit arbeitet. In ganz vielen Fällen würde der Mann sogar gerne in Vaterschaftsurlaub gehen. Aber die Frau möchte gerne lieber bei den Kindern bleiben. Das ist ein ganz natürlicher Prozess, der im Körper einer Frau stattfindet. Die Gleichberechtigung ist nicht vorbei, nur weil eine Mutter zuhause bleibt. Auch als Hausfrau ist eine Frau gleichberechtigt.

Mutter-Kind-Bindung? Instinkte? Natur?

„Zu sagen, aufgrund deines Geschlechtes eignest du dich besser als Kindergroßzieher, ist die Definition von Sexismus.“

Frauen gebären nun mal die Kinder und sind von Natur aus mit den besseren Fähigkeiten ausgestattet, sich um das Kind zu kümmern. Was ist daran Sexismus? Ist es auch Sexismus, zu sagen „Männer können besser im Stehen pinkeln als Frauen“?

„Wie oft ich höre, dass arbeitenden Müttern heute noch allen Ernstes folgender Satz gesagt wird: »Ein Baby braucht seine Mutter.« Kindeswohl. Mimimimimimi.“

Ein Kind kommt mit dem natürlichen Instinkt auf die Welt, sich an die Mutter zu binden. Gerade in den ersten drei Jahren interessiert es sich nicht sonderlich für den Vater. Das kommt später. Und bitte, liebe Feministinnen, streicht dieses Mimimimimimi aus Eurem Wortschatz. Soll das ein Argument sein? Hunderte Kinderpsychologen haben bewiesen, dass Mütter zu ihren Kindern eine spezielle Bindung aufbauen. Aber das passt ja nicht zum Feminismus. Es ist natürlich purer Sexismus.

Ein Kind zu erziehen, bringt keine Erfüllung?

„Neulich erschien eine Studie, derzufolge die Arbeit am Kind und am Zuhause Männer nicht glücklich macht. Ach was. Wir finden darin auch keine Erfüllung, in diesen zähen Tagen mit zähem Kind. Arbeit im Haus und mit Kind hat einfach auch sehr viel mit Fäkalien zu tun.“

Die arme, geknechtete Frau. Sie ist zuhause mit den Kindern, spielt mit ihnen, wickelt das Baby, dann muss sie auch noch die Wäsche in die Waschmaschine packen und die Toilette putzen. Und dann fährt sie vielleicht ihr Kind in den Kindergarten, kann dabei Musik hören. Und der Mann hat so ein luxuriöses Leben. Er arbeitet 10, 14 Stunden im Büro, mit dem ständigen Druck, diesen Job bloß nicht zu verlieren.

Hausfrau zu sein, ist ein Traumjob! Vor allem, wenn man ihn Vollzeit macht. Die meisten Männer haben einen viel beschisseneren Job, den sie machen müssen, um die Familie zu ernähren.

Die Finanzen entscheiden, wer zuhause bleibt?

„Es ist eben kein Zufall, was immer und immer wieder passiert: Jede einzelne neue kleine Familie überlegt sich für sich in ihrem stillen Kämmerlein, hm, es macht ja wohl Sinn, dass der, der zu diesem Zeitpunkt den besseren Job hat oder mehr Geld verdient, auch weiterarbeitet. Und die, die zu dem Zeitpunkt nicht so gut dasteht, aufhört zu arbeiten, um das Baby großzuziehen und Arbeiten im Haus zu erledigen, die nicht bezahlt werden, und nicht ansatzweise so gewürdigt werden wie Arbeiten draußen.“

Ich liebe es, wenn Leute sich im gleichen Artikel widersprechen. Oben sagt sie, die Gleichberechtigung sei vorbei, sobald das erste Kind kommt, und dass Mütter aufgrund ihres Geschlechts zuhause bleiben müssen. Und jetzt sagt sie, dass die Familie das gemeinsam entscheidet. Und was ist daran bitteschön verkehrt? Lass die Paare doch für sich entscheiden, wie sie es aufteilen wollen.

Und wer sagt, dass es nicht gewürdigt wird, wenn jemand ein Baby großzieht und Arbeiten im Haus erledigt? Und natürlich wird die Frau genauso für die Arbeit vergütet wie der Mann. Denn die meisten Eheleute haben ein gemeinsames Konto.

Da läuft ja schon kolossal was schief. Warum zum Teufel ist das so? Einmal orientieren sich zu viele Frauen berufshierarchisch nach oben, viele Krankenschwestern sind mit Ärzten zusammen, wenig Ärztinnen mit Krankenpflegern. Oder: Viele Piloten sind mit Stewardessen zusammen, wenig Pilotinnen mit Stewarden. Oder viele Chefs kommen mit ihren Büroleiterinnen (früher Sekretärinnen) zusammen, wenige Chefinnen bandeln mit ihren Sekretären an.

Und genau deswegen bekommen diese Frauen durch Heiraten einen Lebensstandard, den Männer sich über Jahre hart erarbeiten müssen. So lebt eine Krankenschwester im Haus eines Chirurgen, und die Stewardess im Haus eines Piloten. Dieser Sprung in einen ganz anderen Lebensstandard ist uns Männern verwehrt. Bei Frauen ist er Standard. Wer ist denn hier mehr benachteiligt – die Frau oder der Mann?

Andere Männer suchen?

„Wenn eine Frau, die gern ein Kind haben will, sich mal, wie Männer es meistens tun, wenn sie eine passende Mutter für ihr Kind suchen, nach unten orientieren würde, fände sie doch einen tollen Mann, der sich nicht so sehr über seinen Beruf definiert, und vielleicht ganz gerne aufhört mit dem langweiligen Bürojob.“

Das wollen die Frauen aber nicht. Denn es sind nicht nur die Männer, die sich nach unten orientieren, sondern es sind viel mehr die Frauen, die sich nach oben orientieren. Die großen erfolgreichen Geschäftsfrauen, die immer sagen „Wo sind all die guten Männer?“, würden reihenweise Bauarbeiter oder Erzieher bekommen, die sie mit Kusshand heiraten würden. Aber die Frauen gucken auf diese Männer herab, weil sie nicht ihrem Status entsprechen.

„Solche Männer sind ja wohl die sexiesten und souveränsten, die die Eier haben, mit dem Kind zuhause zu bleiben, den Haushalt zu schmeißen, alleine dann unter tausend Müttern aufm Spielplatz zu stehen mit ihrem Kind. Das ist geil und sexy für eine Frau.“

Schön wäre es. So ist es aber nicht. Frauen hassen solche Männer. Sie halten sie für Pussies. Leider! Ich sage es immer wieder. Die größten Feinde des Feminismus, die größten Feinde der Emanzipation sind die Frauen. Frauen wollen solche Männer nicht. Wir wissen mittlerweile, dass sexy für Frauen Männer mit Macht und Geld sind.

Also, wenn ihr wirklich Feministinnen seid, dann lebt uns Männern vor, dass es auch anders geht. Werdet Topverdiener und heiratet Kindergärtner. Dann reden wir weiter.

Fazit: Das größte Opfer des Feminismus ist die Frau selbst

Frau - Opfer des Feminismus

Ein paar Zeilen weiter oben habe ich geschrieben, dass die größten Feinde des Feminismus die Frauen sind. Dadurch, dass sie in der Partnersuche die Männer bevorzugen, die ihnen einen besseren Lebensstandard bieten können, verwehren sie den Männern die Chance, die ihnen zwar nicht viel Geld bieten können, aber eine gleichmäßig aufgeteilte Arbeitsteilung im Haushalt. Da sind Charlotte Roche und ich uns einig.

Und so kämpft der Feminismus gegen seine Feinde, und macht sie zu Opfern. Das Ergebnis sind Frauen, die sich gezwungen fühlen, arbeiten zu gehen, obwohl sie zuhause bei ihren Kindern glücklicher wären. Denn einfach nur Kinder zu kriegen, sie zu pflegen und zu erziehen, ist nicht genug. Eine Frau muss beides können: Mutter sein und Karriere machen.

Erinnern wir uns nochmal an die oben genannte Definition, nach der der Feminismus also für die Selbstbestimmung von Frauen eintritt.

Ist es nicht auch Selbstbestimmung einer Frau, wenn sie sich einen Mann sucht, der eine Familie ernähren kann? Ist es nicht auch Selbstbestimmung einer Frau, wenn sie ihren Job für ein paar Jahre aufgibt, um sich um ihre Kinder zu kümmern?

Ein Kind großzuziehen ist eine enorm wichtige Aufgabe. Liebe Anhänger des Feminismus, hört bitte auf, Frauen aus ihren Häusern in irgendwelche Büros zu jagen, Kindererziehung und Hausarbeit als Verschwendung darzustellen. Lasst Mütter ihre Kinder erziehen, wenn sie es wollen und es sich leisten können. Lasst Menschen ihr Leben leben, wie sie es wollen und es selbst bestimmen!

Dein Maximilian

  • Sorry, Maximilian : jetzt ist mit diesem Artikel aber auch die ganze ” Pickup / Verführungs – Ideologie ” am Ende. Denn wenn Frauen eben doch vor allem statusorientiert sind und deshalb eben doch nach Geld schielen, dann nützt ja wohl auch die ausgefeilteste ” Pickup / Verführungs – Technik ” nichts mehr. Oder ?

    • Hey Ulrich,

      Welcome back 🙂 Nein. Es kommt drauf an was Du sein willst .. Provider oder Sexpartner .. Wenn es ums heiraten geht gucken die Frauen auf jeden Fall aufs Geld.. da habe ich auch nie was anderes behauptet .. aber wer will schon heiraten.

  • Charlotte Roche ist so eine typische Feministin – mental extrem unstabil (um es vorsichtig auszudrücken) mit sehr vielen Problemen. Dass so eine Person vom Mainstream ständig gefördert und unterstützt wird, sagt schon alles aus. Die westliche Gesellschaft ist so gut wie am Ende.