Was ist echte Liebe? Und wie kannst Du eine für beide Seiten befriedigende Liebe leben?

echte Liebe
Maximilian Pütz

Let’s talk about Love! Was ist echte Liebe? Unsere Vorstellungen über die Liebe sind oft weit entfernt von der Realität. Männer verwechseln Liebe oft mit „lieb sein“. Und Frauen lassen sich zu sehr von romantischen  Filmen und gesellschaftlichen Erwartungen leiten. Erfahre hier, warum es wichtig ist, dass Du in der Beziehung Du selbst bleibst, und was Liebe mit Macht zu tun hat.

 

 

Was uns über die echte Liebe eingeredet wird

 

 

Die Liebe zwischen Mann und Frau ist durch so viele gesellschaftliche Erwartungen und absolut unrealistischem Hollywood-Bullshit aufgeladen, dass es Paaren heute sehr schwer fällt, diesem gesellschaftlichen Bild der echten Liebe zu entsprechen. Insbesondere wir Männer werden da vor unerreichbare Herausforderungen gestellt. Denn Frauen sind schon geradezu gehirngewaschen von Hollywood-Filmen und ihren romantischen Verklärungen darüber, was Liebe wirklich bedeutet. Als Ergebnis erwarten sie von Männern viel zu viel.

Kein Mann kann das leisten, was die heutige moderne Frau erwartet:

Er muss der Versorger sein. Aber er darf auch nicht zu lieb sein, er muss auch ein bisschen Macho sein. Selbstverständlich muss er auch beruflich erfolgreich sein, aber zuhause nicht pa­t­ri­ar­cha­lisch sein. Das heißt, er muss im Haushalt helfen und gleichzeitig Topverdiener sein.

Diese Wundergestalt, die die Frauen begehren, gibt es nicht in der Realität. Sie lässt sich nur in Filmen  und Büchern finden, wie in dem Buch „50 Shades of Grey“. Ein Millionär, der aber viel Zeit für seine Freundin hat. Das findet man in der Realität nur sehr selten.

 

„Ich glaube, dass viele Beziehungen besser funktionieren würden, wenn Frauen ihre Erwartungen etwas herunterschrauben würden und in der Realität ankommen würden.“

 

Es wäre schön, wenn Frauen es anerkennen könnten, wenn der Freund lieb und treu ist und an ihrer Seite ist. Jeder Mensch hat Makel. Die 100prozentige perfekte Beziehung gibt es nicht.

 

 

Die Illusion der Frauen: Erst Karriere, dann Partnersuche

 

Es ist schon ganz normal geworden: Läuft in der Beziehung etwas schief, wird die Exit-Strategie gewählt, frei nach dem Motto „Der/ die Nächste kommt schon“. Gerade Frauen spielen dieses Spiel leider viel zu lange und begreifen nicht, dass der Ofen irgendwann mal aus ist. Denn Frauen haben eine relativ kurze Zeitspanne, in der sie für die meisten Männer attraktiv sind. Trotzdem legen Frauen in ihren jungen Jahren ihre Priorität auf ihren Beruflichen Aufstieg. „Erstmal Karriere machen und dann finde ich schon den Richtigen“ hört man sie nicht selten sagen. Doch dieser Plan geht oft nicht auf.

Ich habe mit vielen Frauen gesprochen, die zwar Karriere gemacht haben, aber totunglücklich sind, weil sie nicht den richtigen Mann gefunden haben. Irgendwann sind sie 40 und stehen vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens. Männer für Sex zu finden, ist auch dann noch kein Problem. Aber mehr wird daraus nicht. Denn Männer fühlen sich von Jugendlichkeit angezogen und bevorzugen immer eine junge Freundin, wenn sie die Wahl haben.

Anders sieht es natürlich aus, wenn eine Frau mit Dir alt wird. Dann verlässt Du sie natürlich nicht einfach so, weil sie 35, 40 oder älter wird. Ihr habt dann eine gemeinsame Geschichte aufgebaut und eure Liebe ist gefestigt.

 

 

Warum viele Männer die echte Liebe falsch verstehen

 

 

Männer verwechseln Liebe oft mit „lieb sein“. Gerade deutsche Männer sind viel zu harmoniesüchtig und konfliktscheu. Das fängt schon bei den ersten Dates mit Frauen an. Das ist eins der Hauptanliegen, mit denen Männer in meinen Verführungscoachings und Workshops zu mir kommen. Sie sagen, dass sie zwar Dates haben, aber es entsteht nichts Weiteres daraus. Die Frauen sagen so etwas wie „Der Funke ist nicht übergesprungen“ und wollen sich nicht mehr mit ihnen treffen. Das Problem ist oft, dass der Mann einfach kein Mann mit Ecken und Kanten ist. Er versucht zu sehr, der Frau zu gefallen, redet ihr nach dem Mund, findet alles toll, was die Frau mag, überhäuft sie mit Komplimenten. Er zeigt einfach nicht die Charaktereigenschaften, die für Frauen anziehend sind.

Wenn Du eine Frau die ganze Zeit so umwirbst, wie Hollywood uns das lehrt, wenn Du sie mit Komplimenten überschüttest, immer nett bist, dann passiert in der Psyche der Frau folgendes: Sie fühlt sich Dir überlegen und kann somit keine Anziehung zu Dir empfinden, da Frauen sich insgeheim einen Mann unterlegen fühlen wollen, auch wenn die moderne Frau das natürlich niemals zugegen würde. Aber die Beweise sieht man überall.

Frauen können es sich selbst nicht erklären, warum sie nicht den Nice Guy an ihrer Seite lieben können und mit ihm zusammen sein können. Das ist auch oft ein ganz großes Leid bei den Frauen. Statt mit dem lieben Mann gehen sie immer wieder mit irgendeinem Arschloch mit, da sie sich ihm unterlegen fühlen und von seiner Männlichkeit angezogen sind, auch wenn sonst nicht viel mit dem Typen los ist.

 

 

Die natürliche Ordnung beachten

 

Die Erklärung liegt in unseren archaischen, biologischen Mustern. Was passiert, wenn Du einer Frau widersprichst? Was passiert, wenn Du eine Frau neckst mit einem Satz wie „Du bist zwar ein hübsches Mädel, aber sag mal, wer hat Dir denn diesen Haarschnitt verpasst?“?

In diesem Moment stellst Du Dich über die Frau. Und das ist die natürliche Ordnung, ob politisch korrekt oder nicht.

Nochmal:

 

Eine Frau fühlt Anziehung für einen Mann, wenn sie sich dem Mann unterlegen fühlt. Andersherum gesagt: Sie fühlt keine Anziehung für einen Mann, der ihr unterlegen ist.

 

Ja, es gibt diese Beziehungen, in denen die Frauen über den Männern stehen, aber diese Beziehungen sind pathologisch. Oft haben die Frauen dann Störungen aus der Kindheit und haben das Gefühl, den Mann dominieren zu müssen. Häufig sieht man das in der Metal-Scene: Der dünne Muttersöhnchen-Nerd steht neben der fetten Tonne, und er lässt sich von ihr dominieren. In ihrer Dysfunktionalität passen sie zusammen und sind deswegen auch voneinander angezogen. Doch gleichzeitig verachten sie sich auch gegenseitig. Insbesondere die Frau verachtet den Mann und zeigt dies in jeglichem Verhalten in der Öffentlichkeit.

Eine Frau, die einen Mann wirklich liebt und von ihm angezogen ist,  kritisiert ihn nicht ständig vor ihren Freunden oder macht ihn lächerlich und klein. Sie schaut bewundernd zu ihm auf.

 

Sobald das Mächteverhältnis auf der gleichen Ebene ist,  finden meistens Machtkämpfe statt. Gewinnt die Frau an Macht, merkt sie, dass sie ihn weniger liebt als er sie, und sie verliert an Anziehung.

 

Es mag nicht politisch korrekt sein, was ich hier sage. Aber es ist der ganz archaische, natürliche Aspekt, der uns alle steuert. Den können wir niederdiskutieren oder einfach erkennen. Anscheinend sieht die Natur das so vor. So funktioniert es nun mal mit der Anziehung. Und  was ist daran verkehrt?

Nur die Gesellschaft, gesteuert durch den Feminismus, redet uns ein,  dass man eine Beziehung auf Augenhöhe haben muss. Selbst die  Männer werden damit gehirngewaschen. Sie sagen dann solche Sätze wie „Ja, ich will aber auch eine Frau, die intelligenzmäßig mit mir auf einer Höhe ist. Ich will mich auch mit ihr unterhalten können.“.

Was uns eigentlich am meisten anzieht, ist nicht Intelligenz, sondern Jugendlichkeit und Femininität. Wenn ein Mann behauptet, er suche nach einer intellektuellen Frau, ist es meist nur eine Entschuldigung dafür, dass er sich eine Frau gleichen Alters sucht, da er einfach keine jüngere Frau abkriegt. Männer haben sehr viele Relativierungssätze dafür, dass sie keine Andere abkriegen.

Ich muss mich mit meiner Freundin nicht über Politik unterhalten. Dafür suche ich mir einen Gesprächspartner, der in der Materie drinsteckt. Mit meiner Freundin habe ich andere gemeinsame Interessen und Verknüpfungspunkte.

 

 

Die Beziehung ist nicht das Einzige im Leben

 

Also merke Dir: Liebe hat nichts mit lieb sein zu tun. Liebe ist auch Reibung und Konflikt.

Und nun kommen wir zu meinem nächsten politisch unkorrekten Aussage, auf die ich in meinen Beziehungscoachings näher eingehe:

 

In ihrem Verhalten sind viele Frauen Kindern sehr ähnlich. Wenn Du Kindern alles gibst und  keine Grenzen setzt, dann tanzen sie Dir auf der Nase rum. Auch Frauen werden zu unausstehlichen Bestien, wenn man ihnen alles gibt, was sie wollen und jegliches Fehlverhalten durchgehen lässt.

 

Frauen sagen es ja oft selber: “ Ich suche einen Mann, der auch mal mit der Faust auf den Tisch schlagen kann“

Das ist meine Lebenserfahrung, meine Erfahrung aus 10 Jahren Coaching. Deswegen interessiert es mich nicht mehr, ob es politisch korrekt ist oder nicht.

 

Gibt ein Mann seiner Frau alles, was sie will, setzt nie Grenzen und verlangt nie etwas zurück, wird er bald ein immer nörgelndes verzogenes Kleinkind zu Hause haben. Viele Männer haben Schiss, ihre Freundin zu verärgern und auszudrücken, was sie wirklich wollen. Sie wollen den Konflikt vermeiden, weil sie ja lieb sein wollen und geliebt sein wollen. Sie sind die kleinen Jungs und brauchen die Liebe ihrer „Mama“.

Tritt ein Mann für seine Rechte nicht ein, stellt er zwar kurzfristig Harmonie her, aber langfristig verliert die Frau immer mehr an Respekt vor ihm. Der Mann gibt immer mehr seine Lebensträume auf, seine Hobbies, seine Interessen.

Du kennst sicherlich mindestens einen Mann aus deinem Freundeskreis, bei dem genau das der Fall ist, oder nicht? Der Typ, mit dem man früher abgehangen hat, kaum hat er eine Freundin, sieht man ihn  nicht mehr. Das mag in einer Beziehung kurzfristig funktionieren.

Langfristig hat Liebe nichts mit „lieb sein“ zu tun, sondern gerade als Mann ist es ganz wichtig, in der Beziehung seine Individualität zu behalten.

Bei Frauen ist das nicht so wichtig. Unsere Anziehung sinkt nicht, wenn unsere Freundin uns abgöttisch liebt und um uns kreist oder mit uns harmonisch sein möchte. Unser Anziehungstrigger funktioniert nicht so wie bei den Frauen. Wenn Frauen vollkommen in ihrer Beziehung aufgehen, wahrscheinlich noch ihr Leben für die Beziehung aufgeben, sind Männer keineswegs davon abgeneigt, im Gegenteil, sie fühlen sich gerührt und binden sich noch stärker an die Frau.

 

 

Was ist denn jetzt echte Liebe und gibt es sie überhaupt?

 

Ja, es gibt die echte Liebe. Sie findet in einer Partnerschaft statt, in der sich zwei Menschen  füreinander entschieden haben, die zusammen durch Dick und Dünn gehen.

Die echte Liebe hat viel eher etwas mit der mittelalterlichen Ehe zu tun als mit der modernen Beziehung.

 

Die moderne Liebe ist absoluter Schwachsinn und unrealistisch. Wer glaubt, dass er einen Partner findet, sich verliebt, und dann mit ihm für immer auf der Emotionalsebene, der Verliebtheitsebene reiten kann, bis zum Lebensende, der ist einfach unglaublich naiv.

 

Mich wundert es eigentlich immer wieder, wie naiv erwachsene Menschen sind, wenn es das Thema Liebe angeht. Frauen richten sich noch mehr nach den unrealistischen Ideen über die Liebe, aber auch viele Männer glauben so ein Schwachsinn wie „Ich muss nur die Eine finden, dann ist das Glück meines Lebens gemacht“. Es gibt ein Buch mit einem sehr passenden Titel: Liebe Dich selbst, und es ist egal, wen Du heiratest.

Da steckt viel Wahrheit drin. Ich würde zwar nicht sagen, es ist egal, mit wem Du zusammen bist, aber wenn Du Dich für einen Partner entscheidest und wenn eure Werte, Ideale, euer Lebensweg miteinander übereinstimmen, Ihr zu Euch steht und Euch treu seid, dann ist das echte Liebe.

Echte Liebe hat nichts mit diesen hormonellen Verliebtheitsgefühlen zu tun, auf die wir uns fälschlicherweise immer stützen und denken, das wäre jetzt echte Liebe.

 

Was ist echte Liebe für Dich? Mich interessiert, welche Meinung Du hast und welche Erfahrungen Du gemacht hast. Schreibe unten in den Kommentaren und diskutiere mit mir und den anderen Lesern.

 

Dein Maximilian

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