Toxische Frauen in der Gillette Werbespot Parodie

toxische frauen

Gibt es toxische Frauen? Laut der neuesten Gillette Werbung müssen wir uns insbesondere von der toxischen Männlichkeit in Acht geben und toxische Männer belehren. Doch was passiert, wenn man den Werbespot umdreht und die toxische Weiblichkeit zeigt? Siehe hier eine Parodie des Werbespots von Gillette und die Reaktion darauf.

Toxische Maskulinität (toxic masculinity) ist eins der Buzzwords des Feminismus. Spätestens seit #Metoo ist der Begriff in aller Munde. Und was ist mit toxischer Feminität? Gibt es sie etwa nicht? Schenkt man Feministinnen Glauben, dann sind Frauen die besseren Menschen. Wenn eine Frau etwas Böses von einem Mann behauptet, hat man ihr einfach zu glauben - #listenandbelieve.

Höre zu und glaube? Wirklich? So sehr ich Frauen liebe – alles glauben werde ich ihnen nicht. Denn leider tummeln sich unter ihnen zu viele toxische Frauen. Darunter verstehe ich Frauen, denen jedes Mittel recht ist, um an ihr Ziel zu kommen: Den Chef der sexuellen Nötigung beschuldigen, da er ihr eine Abmahnung gegeben hat; Die Kinder vom Vater trennen, um dem Ex einen reinzuwürgen; dem Freund ein Kind unterjubeln - nur um ein paar Beispiele zu nennen.

Ja, auch das kommt vor. Nur redet niemand darüber. Es ist sogar verboten, darüber zu reden. Wenn ich zum Beispiel männerfeindliche Posts auf Facebook so umformuliere, dass da, wo vorher „Mann“ stand, dann „Frau“ steht, werde ich von Facebook gesperrt.

Ein aufgeweckter YouTuber hat sich die Arbeit gemacht und den neuen Gillette Werbespot „The Best Men Can Be“ parodiert. Er erstellte eine Gillette Venus Werbung für Frauen, die im Prinzip genau das tut, was die Gillette Werbung macht: Sie kritisiert toxische Frauen.

Und was ist passiert? Die Parodie wurde aus YouTube gelöscht. Ich habe das Video aber gefunden und teile es hier gerne mit Euch. Viel Spaß.

Gillette Werbespot stellt Männer an den Pranger – aber welche Männer? 

Die Bösen sind also immer die Männer – nicht alle – nur die weißen heterosexuellen Männer. Und so sind es auch vor allem die weißen Männer, die in der neuesten Gillette Werbung als Abbild der toxischen Männlichkeit dargestellt werden.

Der Werbespot zeigt Männer, die sich sozusagen danebenbenehmen. Sie lachen über sexistische Witze, flirten Frauen an, unterschätzen Frauen im Berufsleben, grillen und lassen Jungs raufen. Auffällig ist, dass all diese Männer, die unerwünschtes Verhalten zeigen, weiß sind. Nur ein dunkelhäutiger Mann wird unter den grillenden Männern gezeigt, die eine Prügelei unter Jungs in Ordnung finden.

In einer früheren Version des Spots wurde ein schwarzer Rapper gezeigt. Da dies aber nicht ins feministische Narrativ passt, wurde er ausgetauscht gegen einen weißen Rapper 🤷‍♂️. 

Aber Gillette zeigt auch die guten Männer, denn auch davon gibt es ein paar. Und wer sind sie? Von den acht Männern, die erwünschtes Verhalten zeigen, sind zwei weiß und sechs schwarz. Zufall? Nein. Das passt zum Feminismus. Da Feministinnen Frauen als eine unterdrückte Minderheit ansehen, identifizieren sie sich mit anderen Gruppen, die in der Gesellschaft benachteiligt werden, wie Farbige und Homosexuelle.

In Deutschland wirst Du eine Feministin selten etwas Negatives über Flüchtlinge sagen hören, selbst wenn es um schwere Straftaten wie Vergewaltigung und Mord geht. Kritik gegen benachteiligte Menschen ist unerwünscht – Und Kritik gegen Frauen untersagt.

Falls Du die Gillette Werbung noch nicht kennst, schau sie Dir hier in meinem Video an, in dem ich den Werbespot gemeinsam mit Oliver Flesch kommentiere.

Gillette Werbespot, der toxische Frauen zeigt? 

Was wäre eigentlich, wenn Gillette eine ähnliche Werbung drehen würde für Frauen? Ein kompetenter YouTuber hat’s getan. Er gestaltete einen Werbeclip für das Procter & Gamle Produkt Gillette Venus und stellte in den Clip die sogenannte toxische Feminität dar. Und weil es natürlich verboten ist, Frauen in der Öffentlichkeit zu kritisieren, wurde das Video von YouTube entfernt. Begründung:

Dieses Video wurde entfernt, weil es gegen die Community- Richtlinien von YouTube Richtlinien verstößt.

Schauen wir uns im Einzelnen die Themen an, die in dem Video aufgegriffen werden.

1. Mean Girls / Mobbing

Oli und ich reden darüber auch in dem obigen Video. Gillette zeigt in seinem Werbespot Mobbing als eine männliche Eigenschaft, als Teil der toxischen Maskulinität.

Fakt ist aber, dass Mobbing unter Mädchen keinesfalls geringer ist, und sogar noch leidvoller. Während Jungs schnell handgreiflich werden, greifen Mädchen eher zu subtileren Formen wie Manipulation, Gerüchte verbreiten, soziales Ausgrenzen.

2. Vaterschaftsbetrug

Stelle Dir vor, Deine Frau bekommt ein Kind von Dir. Das sagt sie Dir zumindest. Du glaubst ihr, pflegst das Kind und sorgst Dich um das Kind. Und irgendwann kommt raus, dass Du nicht der Vater bist.

Glaubhafte Statistiken zu diesem Thema zu finden, ist schwierig, da vermutlich die meisten Kuckucksväter nie davon erfahren. Laut einer britischen Studie, die Verwandschaftsuntersuchungen in den Jahren 1950 bis 2004 durchführte, betragen die Vaterschaftsdiskrepanzen 3,7 Prozent. (Quelle: Wikipedia – Scheinvater). 15 bis 30 Prozent der Väter, die ihre Vaterschaft bezweifeln, tun es zurecht.

3. Falsche Verdächtigung von Sexualstraftaten

Es ist eine unglaublich mächtige Waffe der Frauen: Die Beschuldigung einer Vergewaltigung oder sexueller Belästigung. Schon der bloße Vorwurf eines Sexualdelikts kann das berufliche und soziale Leben eines Mannes komplett zerstören. Selbst, wenn er vor Gericht unschuldig gesprochen wird, bleibt sein Ruf geschädigt.

Auch hier muss man mit statistischen Werten sehr vorsichtig sein. Die Dunkelziffer ist sehr hoch. Eine Kanzlei für Sexualstrafrecht in Hamburg hat versucht, auf ihrer Webseite einige statistische Zahlen zu falschen Verdächtigungen zusammenzufassen und auf ihre Glaubwürdigkeit zu prüfen: Falschbeschuldigungszahlen (Statistik). Als Ergebnis kann man davon ausgehen, dass etwa 30 Prozent der Beschuldigungen von Sexualstraftaten falsch sind. Lies auch ihren Beitrag „Falsche Verdächtige“.

4. Toxische Frauen und Gewalt

Gewalt soll ja auch ein Merkmal der toxischen Männlichkeit sein. Gewalt ist aber auch Merkmal der toxischen Weiblichkeit. In der Parodie des Werbespots von Gillette, kommt eine Szene vor mit Erin Pizzey, der Leiterin einer Schutzeinrichtung für Frauen, die häusliche Gewalt erleben.
Sie erklärt, dass von 100 Frauen, die zu ihr kamen, 62 gewalttätig waren, und einige mehr als die Männer, die sie verlassen haben.

Auch hier wird es unmöglich sein, verlässliche Statistiken zu finden. Denn kaum ein Mann vertraut sich Freunden oder Verwandten an, wenn er Opfer von Gewalt durch seine Frau geworden ist.Lies zu diesem Thema den n-tv Artikel „Wenn die Gewalt von Frauen ausgeht“.

5. Toxische Frauen im Sorgerecht

Lassen sich Paare scheiden, kommt oft das Hässlichste zum Vorschein. Da Gesetze im Bereich Sorgerecht noch immer stark auf der Seite der Frauen stehen, nutzen Frauen es schamlos aus, und trennen Kinder von ihrem Vater, aus reinem Hass.

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht liegt sowieso meistens bei der Mutter, es sei denn man einigt sich auf das Wechselmodell, das nur mit Eltern funktioniert, die sich untereinander vertragen. Das ist allerdings nur in den seltensten Fällen der Fall.

Die Regel ist also: Das Kind lebt bei der Mutter. Der Vater zahlt Unterhalt und darf das Kind jedes zweite Wochenende sehen.

Doch reicht auch das vielen Frauen nicht aus und sie schaffen es vor Gericht, den Vätern den Umgang mit den Kindern komplett zu verwehren.

Dies sind nur ein paar Punkte, die zeigen, dass es auch toxische Frauen gibt. Es gibt aber auch noch weitere sehr gravierende Bereiche, in denen Frauen die Täter sind. Wann auch immer man von Kindstötung hört, ist die Mutter die Täterin. Und selbst da wird es umgedreht und sie wird als das Opfer dargestellt, eine Person, die überfordert mit der Situation war und keinen anderen Ausweg sah als ihr Kind zu töten.

Das ist natürlich ein extremes Beispiel der toxischen Feminität. Aber es passiert. Und was auch alltäglich passiert, doch niemand spricht darüber: Gewalt gegen Kinder, die von Müttern ausgeht. Nach der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik sind 44,8 Prozent der Tatverdächtigen bei Misshandlung von Kindern weiblich. Auch hier können wir uns vorstellen, wie hoch die Dunkelziffer ist.

Deine Meinung:

Was sagst Du zu dem Thema? Kennst Du toxische Frauen? Wo hast Du schon mal toxische Weiblichkeit erlebt? Deine Erfahrungen und Deine Meinung interessierten mich. Schreibe sie mir unten in die Kommentare.
  • Frauen begehen doch niemals Straftaten. Oder warum sonst werden Begriffe wie „Täter“ nicht gegendert? Zumindest habe ich noch nie von „Täterinnen und Tätern“, „VerbrecherInnen“ oder „Einbrecher*innen“ gehört. Die einzige Erklärung: Es gibt keine Bösewichtinnen! 😉

  • Unsere Familiengerichte haben dazugelernt und kennen das Spielchen schon. Toxische Frauen (dass ich sowas mal schreiben würde…) haben es nicht mehr ganz so einfach die Beziehung Vater-Kinder zu zerstören. Einfach „mal so eben“ das Sorgerecht entziehen ist glücklicherweise nicht mehr drin. Ich werfe mal das Cochemer Modell in den Raum. Die Richter lassen keinen Platz mehr für Kriegsspiele zwischen den Eltern. Eine gute Entwicklung.