Richtig flirten – über bessere Worte zum perfekten Gespräch

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Richtig flirten bedeutet, wirkungsvolle Ausdrucksweisen und Worte einzusetzen. Frauen sind äußerst kommunikative Wesen. Sie lieben es, über alles und jeden ihre Meinung kundzutun. Viele Männer hingegen hassen es, Tag und Nacht Probleme auszudiskutieren oder Spekulationen anzustellen, warum sich der gutaussehende Nachbar so eine schreckliche Schabracke angelacht hat.

Trotzdem solltest Du lernen, der Frau Deines Begehrens ein guter Gesprächspartner zu sein. Denn sie liebt es, gut unterhalten zu werden und in verschiedenste Themen tiefer einzusteigen – gemeinsam mit Dir. Richtig flirten kannst Du lernen, wenn Du Dir diesen Blogartikel durchliest. Du wirst nie mehr ein langweiliges Gespräch mit einer Frau führen.

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Frauen beeindrucken

Wenn mit einem Menschen die Chemie besonders gut stimmt und gemeinsame Interessen bestehen, dann läuft das Gespräch von ganz alleine. Gerade beim Kennenlernen eines wildfremden Menschen beginnt die Unterhaltung aber oft zu holpern und zu stocken. Da ist es hilfreich, wenn man verschiedene Techniken in seinem Repertoire hat, um richtig flirten zu können.

Grundsätzlich gibt jede Antwort Deiner Gesprächspartnerin Informationen preis, die Du nutzen kannst, um ein Statement oder eine weitere Frage daran zu knüpfen.

Das gilt selbst für scheinbare Sackgassen-Antworten. Angenommen, eine Frau hat Dir den Weg zu einem Ort beschrieben, nach dem Du Dich erkundigt hast. Dann kannst Du Dich bedanken und davonstiefeln. Du kannst aber auch dranbleiben und erwidern „Du scheinst Dich ja echt gut auszukennen, wohnst Du schon länger hier in der Stadt?“. Selbst wenn Dir die unbekannte Schöne gerade nur die Uhrzeit genannt hat, kannst Du nachhaken: „Hey, das ist aber eine interessante Uhr! Was hat die für eine Geschichte?“

Angenommen, die von Dir angesprochene Frau kennt sich in der Stadt auch nicht aus. Auch ihre Uhr ist in keinster Weise bemerkenswert. Wie immer beim Smalltalk, kannst Du entweder die Situation selbst oder Deine Gesprächspartnerin zum Aufhänger machen. „Na, warst Du gerade einkaufen, Du trägst so schwere Tüten?“ kann einen typischen Einstieg darstellen, wenn es so locker und gut gelaunt kommt, dass sich die Frau nicht sofort fragt „Was geht den das an?“.

Versucht Dich die Angesprochene abzublocken mit „Ich hab nur ganz kurz Zeit, treffe mich mit einer Freundin“, kannst Du weiterplaudern mit „Ah, ich treffe mich morgen auch mit einem alten Kumpel, den hab ich seit Jahren nicht mehr gesehen. Es gibt doch nichts Schöneres, als bei so einem Wetter draußen zu sitzen und Kaffee zu trinken.“

Realistisch sein beim Frauen ansprechen

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Man sollte sich im Klaren darüber sein, dass es keine absolut wasserdichte Methode, keine „perfekte Masche“ gibt, niemals abgelehnt zu werden. Jeder, der etwas anders behauptet, will Dich mit absurden Versprechen über den Tisch ziehen. Manche haben es wirklich eilig oder haben gerade ganz andere Gedanken im Kopf. Es gibt auch Frauen, die einfach schüchtern sind. Und manche sind einfach fies. So wie es bei Männern unfreundliche Arschlöcher gibt, gibt es sie auch bei Frauen. Es gibt auch Frauen, die immer nur „ja“, „nein“, „ja“, „nein“ antworten und anscheinend keine vollständigen Sätze zusammenbringen.

Der Fehler vieler Männer ist, dass sie es als persönliches Scheitern verbuchen, bei einem dermaßen wenig hilfreichen Ansprechpartner keine Unterhaltung zustande zu bekommen. Dabei passiert mir das ganz genauso: Manchmal spreche ich eine Frau an und sie reagiert nicht, sondern geht einfach weiter. Nur habe ich mir infolge meines Trainings ein größeres Selbstbewusstsein angeeignet und hake nach: „Hallo? Ich hab Dir gerade eine Frage gestellt.“

Oft fühlen sich Frauen durch dieses selbstbewusste Auftreten angezogen, drehen sich dann um und sprechen doch noch mit mir. Oft klappt das aber auch nicht. Auch wenn Du alle Regeln des Verführens gelernt hast, kannst Du also nicht jede x-beliebige Frau wie durch Gedankenkontrolle dazu bringen, sich mit Dir zu unterhalten. Du hast aber einfach nur viel mehr Möglichkeiten, auch fremde Frauen kennenzulernen, als Du normalerweise hättest.

Frauen kennenlernen und direkt bannen: Berichte von Dir selbst

Gespräch beginnen

Wenn sie von einem fremden Mann auf der Straße angesprochen werden, sind Frauen anfangs fast immer skeptisch, weil diese Situation für sie ungewöhnlich ist. Sie wissen nicht, mit wem sie es zu tun haben und was dieser Typ von ihnen will. Deshalb ist es hilfreich, wenn Du schon möglichst bald nach dem Ansprechen mit einer eigenen Geschichte einsteigst: „Ach, wo Du das erwähnst, das erinnert mich an eine Party …“

Witzigerweise ist es dabei oft völlig egal, ob Deine Geschichte wirklich zu dem vorher Gesagten passt. In der Regel gehen wir Alltagsgespräche im Nachhinein nicht mehr Schritt für Schritt durch. Deshalb kann es zwar sein, dass sich die von Dir angesprochene Frau anfangs wundert, wo für Dich die gedankliche Verbindung zu dem vorher Gesagten war, aber je länger Du erzählst, desto mehr richtet sich ihre Aufmerksamkeit auf Deine Story. Das Gefühl größerer Vertrautheit entsteht.

Oft kann es durchaus sympathisch wirken, wenn Du kleine Schwächen und Fehler von Dir offenbarst, beispielsweise Deine Unsicherheit gestehst. Du zeigst Dich damit ein wenig verwundbar, offenbarst Vertrauen und machst deutlich, dass Du nicht Deine komplette Rüstung übergestreift hast. Du solltest allerdings darauf achten, dass Du nicht zu früh über zu große Fehler sprichst.

Wenn Du jemandem, den Du gerade erst kennengelernt hast, von Deinen größten Fiaskos oder Deinen schlimmsten Charaktermakeln berichtest, dann könnte derjenige denken: „Wenn er das jetzt schon zugibt, was mag da noch alles lauern, worüber er nichts sagt? Geschickter ist es, wenn Du Dich vor der Kontaktaufnahme fragst: „Was sind die Qualitäten, die Leute besonders an mir schätzen?“ Die entsprechenden Qualitäten kannst Du dann in Deine kleine Geschichte einbauen – so wie Filmproduzenten in Kinotrailer die besten Elemente des Filmes reinpacken, den sie bewerben.

Stelle Deinen Job spannend dar

Fragen für das erste Date

Es ist auch hilfreich, wenn Deine Geschichte im Gespräch mit einer Frau Möglichkeiten gibt, interessiert nachzufragen. Einmal angenommen, Du hast einen für Außenstehende eher langweiligen Job wie Lektor. Dann solltest Du besser versuchen, ihn erstens so darzustellen, dass der andere weiß, was genau Du überhaupt machst, damit er darauf eingehen kann. Zweitens solltest Du Deine Arbeit in irgendeiner Weise begeistert darstellen, sodass nicht vom langweiligen Job auf einen langweiligen Menschen geschlossen wird.

Im Fall eines Lektors wäre das etwa: „Mein Name ist X und ich lektoriere Bücher zum Thema Psychologie und Lebenshilfe. Es ist immer wieder interessant schon ein paar Monate im Voraus zu erfahren, welche Themen demnächst auf dem Buchmarkt aktuell sein werden.“

Insbesondere wenn Du einem nicht sehr bekannten Beruf nachgehst, also etwa Verfahrenstechniker oder Ökotrophologe bist, solltest Du nicht nur abstrakt erklären, was das überhaupt ist. Willst Du richtig flirten, dann solltest Du vor allem erzählen, was genau Du tust und was Du daran spannend findest. Rücke Dich auch selbst in möglichst positives Licht, indem Du erwähnst, welche Qualitäten notwendig sind, um Deine Tätigkeit auszuführen. Berichte vielleicht auch, was Du beruflich noch vorhast, damit Du nicht orientierungslos, sondern zielstrebig wirkst.

Wichtig für ein gutes Gespräch: Erzähle mehr, als Du musst

Es gibt weitere Möglichkeiten, Deine Vorstellung auszubauen. Nenne zum Beispiel nicht allein Deinen Wohnort. „Ich heiße X und komme aus Springen.“ Toll. Kennt kein Mensch. Und man weiß auch nicht, ob es sich wirklich lohnt, nachzufragen, wo das Kaff liegt.

Besser wäre: „Ich komme aus Springen, ein 400-Einwohner-Dörfchen mitten im Taunus. Aber ich wohne etwas außerhalb, wo nicht ganz so viel los ist. Dafür sind die Tannen vor meinem Fenster echt romantisch, vor allem im Winter“. Hier hätte Deine Gesprächspartnerin eine ganze Reihe von Möglichkeiten einzusteigen, je nachdem, was ihr dabei selbst durch den Kopf geht. Ob man dort vor Langeweile nicht allmählich durchdrehe, wie man von dort seinen Job ausüben kann, ob so ein Landleben nicht viel gesünder sei als das Wohnen in einer stressigen, schmutzigen Stadt, wie es da draußen mit Tieren aussieht usw.

Nimm Dir einfach die Freiheit, Geschichten oder Witze zu erzählen, ohne auf Erlaubnis zu warten. Natürlich soll aus dieser Geschichte kein endloser Monolog werden, mit dem Du die Frau gnadenlos zutextest. Richtig flirten bedeutet auch, der Frau auch immer wieder die Gelegenheit zu geben, auf das Gesagte zu reagieren.

Du solltest es außerdem mit dem Auswendig-Lernen und Abspulen vorgefertigter Geschichten oder anderer Gesprächselemente nicht übertreiben. Das wirkt dann lediglich gestellt, konstruiert und keineswegs überzeugend. Wichtiger ist es, Deine Aufmerksamkeit auf die Frau zu richten, die Du ansprichst und dann auf ihr Verhalten zu reagieren.

Achte auf versteckte Stichwörter

Frauen kennenlernen

Angenommen, Du beginnst mit einer handelsüblichen Eröffnung übers Wetter. Es ist extrem nebelig und Du sagst beiläufig: „Junge, man sieht ja heute die Hand vor Augen nicht.“ Die von Dir angesprochene Frau erwidert: „Stimmt, aber ich find’s eigentlich ganz romantisch. Bei dem Wetter kann man es sich gut mit einer Tasse Tee und einem guten Buch zu Hause gemütlich machen.“

Du könntest das Gespräch an dieser Stelle beenden. Es kann Dir aber auch auffallen, dass Deine Gesprächspartnerin spontan auf ihre Freude an guter Literatur zu sprechen kam und nicht etwa auf die Probleme, die der Nebel für den Straßenverkehr bedeutet. Beim Thema „Bücher“ könntest Du einhaken und nachfragen.

Kommunikations-Experten wie die amerikanische Bestseller-Autorin Leil Lowndes gehen so weit, zu behaupten, wenn man es nicht allzu offensichtlich anstelle, könne man ein komplettes Gespräch führen, indem man einfach nur Stichworte aufgreift, die der andere liefert. Der andere wird sich sehr wohlfühlen, weil Du ihm Gelegenheit gegeben hast, ausführlich sein Lieblingsthema darzustellen und mit seinem Kenntnisstand zu brillieren.

Wenn Du Pech hast oder es dermaßen plump und übertrieben anstellst wie in meinem Beispiel, fällt Deinem Gesprächspartner allerdings früher oder später auf, welche Nummer Du da abziehst. So oder so wäre es jedenfalls sinnvoll, wenn Du diese Methode nicht bis ins Letzte ausreizt. Willst Du richtig flirten, solltest Du auch Deine eigene Ansicht äußern. Oder fasse mit Deinen eigenen Worten zusammen, was Du meinst, verstanden zu haben.

Richtig flirten heißt auch: Höre aktiv zu

Dating

Aktives Zuhören bedeutet, nicht alles auf sich einströmen zu lassen, als ob man einen Film schauen würde. Stattdessen kann es durch verschiedene Techniken unterstützt werden. Werfe Worte ein, die Aufmerksamkeit oder emotionale Beteiligung signalisieren, beispielsweise „Echt?“ oder „Das ist ja nicht zu fassen!“.

Frage nach, etwa was den Gefühlszustand des anderen angeht („Da warst Du bestimmt arg genervt, oder?“), beziehungsweise den Sachverhalt („Hab ich Dich jetzt richtig verstanden, dass ..?“).

Bringe Deine eigenen Gefühle ein („Also ich an Deiner Stelle wäre da ganz schön sauer!“) oder indem Du das Geschilderte mit Deinen eigenen Erlebnissen vergleichst („Gott, so was ähnliches ist mir auch mal passiert! Damals war ich noch Praktikant und musste …“).

Bereite Dich gut vor

Mit einer Frau flirten

Damit Du Dich mit unterschiedlichen Menschen gut unterhalten kannst, ist es wichtig zu wissen, worüber man gerade spricht. Lies also regelmäßig Zeitungen und Magazine. Bevor Du zu einer Party aufbrichst, solltest Du Dir wenigstens kurz die Fernseh- oder Radionachrichten anhören. So weißt Du, was heute Tagesgespräch ist. Wenn Du Frauen kennenlernen möchtest und mit ihnen richtig flirten willst, solltest Du Dich auch mal in die Klatschspalten vertiefen. Führe Dir zum Beispiel die „Cosmopolitan“, die „Brigitte“ oder die „Emotion“ zu Gemüte.

Können Männer etwa beim Thema Esoterik, den aktuellen Psycho-, Diät- oder Fitness-Trends oder der Geschlechterdebatte mitreden, gereicht ihnen das nur zum Vorteil. Und es lässt Dich auch nicht zwingend unmännlich erscheinen. Viel eher wirkst Du aufgeschlossen für Themen, die vielleicht nicht von Natur aus Deine sind.

Hast Du Angst hast, dass Du während des Gesprächs als Langweiler wirken könntest? Dann bereite ein paar Themen vor, aus denen Du dann auswählen kannst. Besonders geeignet sind Erlebnisse, die irgendwie witzig sind oder etwas über Dich als Person verraten, beispielsweise Reise-Erfahrungen.

Beim Flirten gibt es überhaupt nur zwei Kernthemen: Du und Dein Gegenüber.

Das bedeutet, falls Du zum Beispiel auf Themen wie Politik oder Kunst kommst, dann ist die Sachebene dieser Themen eigentlich zweitrangig. Darüber erfährt man aus der Zeitung oder aus Büchern viel mehr. Spannend ist, wie Du als Person dazu stehst. Warum regst Du Dich über eine aktuelle Entwicklung auf? Warum ist Deine Gesprächspartnerin von einem bestimmten Malstil oder einer Epoche fasziniert? Was löst das in Dir an Gefühlen aus?

Wie sind Deine Erfahrungen?

Bist Du ein Meister darin, tolle Gespräche zu führen? Kannst Du richtig flirten? Sag mir, was Du von meinen Tipps hältst! Schreibe mir dazu unten einen Kommentar. Möchtest Du mehr solcher Tipps, dann empfehle ich Dir mein Buch „Der perfekte Eroberer“, auch als Hörbuch erhältlich.

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Dein Maximilian